Ein Tag im Alltag "Homeschooling"

Eine Satire über die immer wiederkehrenden Abläufe und die Einseitigkeit im Alltag.

 

Von Jonas Oertelt (März 2021) - Es ist ein wunderschöner Montagmorgen in dem gefühlt siebten Lockdown in dem letzten Jahr. Wir haben es 8:30 Uhr und ich bin dabei, langsam - aber sicher aufzustehen. Um 9:00 Uhr habe ich mich dann endgültig aus dem Bett geprügelt und gehe meiner morgendlichen Routine nach. Genau drei Minuten lang die Zähne putzen, duschen, anziehen und dann ab zum Frühstückstisch. Auf dem Weg ins Wohnzimmer, wo unser Esstisch steht, stelle ich mir einen reichgedeckten Tisch vor, mit leckeren, frischen Bäckerbrötchen und Mamas weltbekanntem Rührei. Die Realität holt mich für gewöhnlich aber relativ schnell wieder ein und so muss ich mich mit einer trockenen Scheibe Brot und etwas Käse zufrieden geben. Lecker! Die nahrhaften Vitamine regen gleich meine Gehirnzellen an.

Als Nächstes steht das Homeschooling auf dem Programm: IServ wird geöffnet und man hofft erst einmal, dass die Server nicht überlastet sind. Wenn du Glück hast, kommst du, nach einigen Stunden des Wartens, auch auf die Startseite. Das Schöne ist, dass Lehrer so viel Verständnis zeigen, dass sie nicht alle auf einmal ihre Aufgaben reinstellen, sondern immer an verschiedenen Tagen. Das führt dazu, dass wir am Montag höchstens zwei neue Aufgaben bekommen und nicht direkt von gefühlt hundert verschiedenen Anforderungen erschlagen werden, die dann am gleichen Tag um 15:00 Uhr, aber bitte auch pünktlich, abgegeben werden müssen.

Ich klicke also zuerst auf das Feld "Alle Module" und gehe dann auf "Aufgaben". Die Aufgaben werden natürlich als erstes gründlich und aufmerksam durchgelesen und anschließend schaue ich erst nach, ob ich die Lösungen der Aufgaben abschicken muss oder ob es reicht, die Aufgaben einfach abzuhaken. Falls Letzteres der Fall sein sollte, legt man sich für eine Stunde zurück und hakt dann erst die Aufgaben ab. Es soll doch wenigstens so aussehen, dass man sich auch gründlich Zeit zur Bearbeitung gelassen hat. Aber zum Glück sind die meisten Aufgaben am Ende per Bild einzureichen und so macht man sich auf die bevorstehende Arbeit bereit.

Nach einigen Stunden der motivierenden Arbeit ist man dann seelisch und körperlich so erfüllt, dass man IServ schließt und sich eine kleine Pause gönnt. Also setze ich mich an den PC, um mein Lieblingsspiel zu spielen. Doch der Gefahr, der du dich gerade unbewusst aussetzt, ist riesig. Nach höchstens fünf Minuten stürmt nämlich die Mutter ins Zimmer und du merkst, dass dein Internet auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Was du dir dann anhören darfst, ist fast immer dasselbe: "Das WLAN habe ich ausgeschaltet. Es kann nämlich nicht sein, dass du nichts für die Schule machst und nur am PC sitzt." Wenn du jetzt auch noch ein richtiger Pechvogel bist, bleibt das WLAN bis zum Schlafengehen aus. Doch auf eine Sache kannst du dich noch freuen... und zwar auf morgen, der bestimmt nicht anders verlaufen wird, wie der heutige Tag!


Prävention Rauchen

Im 7. Jahrgang findet jedes Jahr der Präventionstag Rauchen statt. Auch in diesem Jahr konnten die Schüler wieder einiges Lernen.

Von Fynn K. (April 2018) - Am 16. Februar konnten die Schüler des 7. Jahrgangs zum Einen im Klassenverband etwas über die Auswirkungen von Rauchen erfahren. In der dritten und vierten Stunde konnten die Schüler aus vier Gruppen eine wählen, in der sie näher zum dem Thema etwas erarbeiten wollten.

Die erste Gruppe hat mit zwei Kehlkopfoperierten gesprochen. Und dann mit Frau. Güner in der vierten Stunde zusammen eine Schweinelunge seziert. Die zweite Gruppe hat sich in beiden Stunden mit Rollenspielen in dem Themenbereich beschäftigt. Gruppe 3 hat sich mit der Zigarettenwerbung befasst. Die vierte Gruppe hat in der dritten Stunde auch mit Frau Güner eine Schweinelunge seziert und in der vierten mit Heern Pust die Inhalte einer Zigarette herausgefunden und untersucht.

Danach haben sich alle Schüler wieder zu ihren Klassen begeben und ihren Mitschülern berichtet, was sie gemacht haben. Hier stand der Austausch und die Reflexion des Tages im Vordergrund.


Wer hat das weihnachtlichste Klassenzimmer?

Ein Wettkampf zwischen drei Lehrern und ihren Klassen ist zur Weihnachtszeit entstanden. Hierbei geht es um das schönste weihnachtliche Klassenzimmer.

Foto: lou
Foto: lou

Von Fynn K. (Dezember 2017) - Bei diesem Wettkampf machen Herr Willemer (R8c), Herr Noack (R9b) und Frau Eiskamp (R7b) mit.

Die Klassen und ihre Lehrer haben drei Wochen lang Zeit, ihren Klassenraum zu dekorieren und zu schmücken. Es darf alles geschmückt werden, aber es muss noch alles ihm Rahmen der Schulordnug bleiben.

Alle drei Lehrer und ihre Klassen haben verschiedene Taktiken: Herr Noacks Klasse hat seit Beginn die Führung übernommen. Die Klasse hat einen Weihnachtsbaum und Tischgestecke an Gruppentischen und will die Führung natürlich auch behalten. Herr Willemers Klasse hat erst spät angefangen zu schmücken, da sie vermeiden wollen, dass Ideen übernommen werden. Frau Eiskamps Klasse liegt Herrn Noacks Klasse dicht auf. Diese haben noch ein "Ass im Ärmel", den sie in der letzten Woche vor der Bewertung ausspielen werden.

Am vorletzten Tag gehen Herr Sadowski und Frau Kröger durch die Klassen und sehen sich die geschmückten Klassenräume an. Es zählt nur die Kreativität der Klassen, wie sie ihren Klassenraum gestalten. Der Tag der Beurteilung ist am Dienstag, den 19.12. nach der 6. Stunde. Der 1. Platz bekommt Ruhm, Ehre und von dem 2. und 3. Platz jeweils einen Kuchen. Der 2. Platz muss nur einen Kuchen für den 1. Platz backen und bekommt nichts. Der 3. Platz muss einen Kuchen für den 1. Platz backen und auf dem großen Schulhof am letzten Schultag vor den Ferien 20 Minuten Weihnachtslieder singen. Wir wünschen allen Klassen viel Glück!


Wahlpflichtfächer an der Lise Meitner Schule

Egal in welchem Schulzweig: Viele Wahlpflichtfächer sind immer spannend und lustig, zudem wird ordentlich gelernt.

Foto: lou
Foto: lou

Von Melina R. (Oktober 2017) - Wir haben an unserer Schule verschiedene Angebote an Fremdsprachen. Sowohl im Unterricht, als auch im Ganztagsbereich, gibt es ein paar Sprachen, die euren Wortschatz erweitern können.

Wenn du den Gymnasialzweig besuchst, so musst du eine neue Sprache ab der 6. Klasse mit Französisch oder Latein dazulernen. Ihr dürft frei wählen, welches Fach ihr nehmen wollt. Dann werdet ihr in zwei Gruppen eingeteilt: die Franzosen und die Lateiner. In der 7. Klasse haben die Franzosen dann eine mündliche Sprechprüfung, die eine Klassenarbeit ersetzt. Diese haben die Lateiner nicht. Ab der 8. Klasse könnt ihr noch die Fremdsprache Spanisch dazu wählen.

Bist du auf dem Realschulzweig, so hast du eine größere Auswahl, allerdings nicht nur in sprachlichen Fächern. Neben deinem regulären Fach Englisch musst du zwischen Französisch, Darstellendes Spiel oder Naturwissenschaften wählen. Ihr werdet dann mit allen anderen Realschulklassen eures Jahrgangs gemischt. Ab der 8. Klasse könnt ihr noch Hauswirtschaft und Politik dazu wählen. Im Hauptschulzweig lernt ihr ab Klasse 5 die Sprache Englisch. Auch ihr könnt ab der 8. Klasse Hauswirtschaft und Politik dazu wählen.

Alle Klassen egal ob Gymnasium, Real- oder Hauptschulzweig behalten ihre erste Fremdsprache Englisch bis zum Abschluss dabei.