Brände in Australien

In Australien brennen die Wälder in New South Wales, Victoria, South Australia, Western Australia, Tasmanien sowie in Northern Territory durch Trockenheit. Nicht nur viele Tiere sind bedroht...

Lorenzo C. (Februar 2020) -  Schon seit Mitte Dezember ist in Australien Hochsommer und wie ihr wahrscheinlich in den Nachrichten gehört habt, brennen die Wälder in den verschiedenen Regionen in Australien. Es ist sehr trocken und es regnet kaum. Schon viele Tiere sind durch den Brand gestorben, sogar 10000 Koalas. Die Feuerwehr kann das Feuer nicht so gut löschen, weil nicht viel Wasser da ist. Daher breitet es sich immer weiter aus. Irgendwann kamen die erlösenden Tage und es hat an einem Wochenende endlich geregnet. So wurden die meisten Brände von der Natur selbst gelöscht. Aber jetzt gibt es ein anderes Problem: Überschwemmungen. Wir hoffen, dass sich für dieses tolle Land bald alles zum Guten wendet.

Quelle: www.travelessence.de und www.wwf.de/

 


Sternsinger weltweit

https://www.schwarzwaelder-post.de
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Von Lorenzo C. (Dezember 2019) - Sternsinger ist die größte Hilfsaktion weltweit von Kindern für Kinder. Das Sternsingen kommt von den drei heiligen Könige: Balthasar, Melchior und Casper - die Sterndeuter. Meist nehmen katholische Kinder an der Aktion teil. Die Kinder laufen durch die Straßen und klingeln an den Haustüren. Sie kleben dann ein Klebestreifen, wo drauf steht: 20+C+M+B+ (das Jahr z.B. 19), an den Türrahmen. Diese Buchstaben stehen nicht für die Anfangsbuchstaben von den drei Königen, sondern für: Christus Mansionem Bendicat. Was bedeutet: Christus segne dieses Haus.

 

Diese Aktion hat vor 55 Jahren angefangen. Im Jahr 1846 hat ein fünfzehnjähriges Mädchen, namens Auguste, in Aachen erfahren, dass neugeborene Mädchen in China ausgesetzt werden und sterben. Deshalb trommelte sie ihre Freundinnen zusammen und gründete ein Verein, das heutige Kindermissionswerk. Im Verein sollten die Jungen und Mädchen, die mitmachen wollten, für die Kinder beten und regelmäßig ein wenig Geld spenden. Dieses Projekt gibt es 120 mal auf der Welt. Sie nehmen die Spenden, die die Sternsinger gesammelt haben, ein und spenden es für arme Länder wie Kenia, Indien usw. Insgesamt haben die Sternsinger von 1959-2014, 858 Mio € gesammelt. Auch die Kinder der katholischen Kirche St. Paulus nehmen an der Aktion teil.


Besuch aus Australien

Vielleicht hat es der ein oder andere von euch bemerkt: Ende April waren 9 Schülerinnen und Schüler aus Australien bei uns an der LMS zu Gast. Allerdings waren sie nicht im Rahmen eines "normalen" Schüleraustausches, sondern als eine Station von mehreren auf ihrer Europa-Reise. Aber wie kommen die Australier darauf, bei uns in Moordeich, in der Gemeinde Stuhr, einen Stopp einzulegen?

Australien trifft auf Stuhr: 1. Reihe Frau Allen, Lauren P., Mariska S., Lina N., Erin C. und Frau Pedler. 2. Reihe Annika S., Dara A., Tegan L., Sarah W., Annika M., Melina B., Xenia G., Jessica P.  und Frau Puchter. 3. Reihe Herr Roger Allen, Tim S., Aidan L., Sophier M., Loise S., Malte H., Jan H., Henry O. und Ida-Luisa T. - Foto: lou

Von Aylin H. und Theresa M. (April 2017) - Da es sich nicht um einen organisierten Schüleraustausch, sondern eher um „eine Schule auf Reisen“, wie Herr Marohn es treffend formulierte, handelt, haben die Lehrer in Australien Partnerschulen in Europa gesucht, die während der Reise als Anlaufstation dienen können. Hierfür hat sich seinerzeit auch die LMS angeboten und dient nun als Gastschule in Norddeutschland. Alle zwei Jahre kommen nun kleine Reisegruppen aus Australien auf ihrer Tour auch in Moordeich vorbei. Vor zwei Jahren zum ersten Mal – damals ca. 15 Teilnehmer. Während ihres Aufenthaltes hier bei uns nehmen sie auch am Unterricht teil und können dann etwas über ihr Heimatland erzählen. Dieses Wissen wird anschließend ebenfalls in dem sehr beliebten Quiz auf der Abschlussfeier abgefragt. Herr Marohn hebt hervor, dass die Freundschaften die aus diesem Aufeinandertreffen entstehen, den Schülern der LMS eine gute Basis für z.B. ein Auslandsjahr nach der 10. Klasse in Australien bieten. Wenn man dies über eine Organisation macht, kostet das sehr viel Geld. Mit der Möglichkeit die neuen australischen Freunde als Anlaufstelle zu nutzen, lässt sich dies finanziell sehr viel besser gestalten. Für diejenigen, die daran Interesse haben, ist das natürlich ausgesprochen interessant.

Wir haben die Chance genutzt, auf der Abschlussfeier am 1. Mai im No Moor mit ein paar Australiern zu sprechen, um euch auch etwas über deren Eindrücke und Erlebnisse berichten zu können. Insgesamt hat ihnen gut gefallen, dass die Leute hier sehr nett und offen sind, was sie dazu bewegt gerne nochmal wiederkommen zu wollen. Die spontansten Antworten, auf die Frage, was ihnen hier am besten gefällt, war „das Essen“ und „dass alles günstiger als in Australien ist“. Beeindruckend fanden sie auch den Schnee an einer anderen Station ihrer Reise und vor allem das „Gefühl von Kälte“. Viele lustige Begebenheiten ihrer Reise bleiben ihnen sicher noch lange in Erinnerung, wie z.B. als Lauren in einen See gefallen ist oder Erin, die fast vom Auto überfahren wurde, da sie beim Überqueren der Straße wegen des Rechtsverkehrs zur falschen Seite schaute.

Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen unserer Schule und der in Australien? Die Aussage eines australischen Schülers, dass ihre Schule langweilig ist, wurde von der Lehrerin augenzwinkernd mit der Bemerkung, dass er wohl eher nach Hause reisen müsste, quittiert. Im Gegensatz zu unserer Schule gibt es in Australien Schuluniformen, von denen manche mehr oder eben weniger begeistert sind. Außerdem fängt die Schule dort morgens später an, geht dafür aber länger als bei uns.

Insgesamt hat man aber auf jeden Fall gemerkt, dass sich schon viele sehr gute Freundschaften ergeben haben und sie in kurzer Zeit viel zusammen erlebt haben.

Vielleicht nutzt ja einer der Stuhrer Schüler wie von Herrn Marohn beschrieben einmal die Gelegenheit für einen Gegenbesuch. Solche Erfahrungen sollte man nicht missen.