„Stationen eines Lebens“

So nennt Herr Sivulka die Lesereihe, in der er sich mit dem Leben verschiedener Dichter beschäftigt.

Von Maria F. (November 2017) - Anfang dieses Jahres fand bereits eine seiner Lesungen in unserer Schule statt, in der es um „Heitere Momente der deutschen Literaturgeschichte“ ging. Am Samstag, 18.11.2017, geht es um 20 Uhr im Rathaus weiter - mit der inzwischen schon 12. „Station eines Lebens“. Diesmal steht ein Dichter der Romantik, nämlich Clemens Brentano, im Mittelpunkt. Es lesen Herr Sivulka und seine Töchter Mira und Lara. Am Klavier werden sie von Herrn Schencke begleitet.

Wo: Rathaus Stuhr

Wann: Am Samstag, den 18.11.2017, 20 Uhr

Eintritt: 8€, ermäßigt 5€


Dichterische Klänge

Lesung von Herrn Sivulka, Elisa, Anna und Musikern der LMS - Heitere Momente der deutschen Literaturgeschichte

Foto: Alexaner T.
Foto: Alexaner T.

Von Maria F. (März 2017) - Am Freitag den 17.03.2017 um 19:00 Uhr fand in unserer Schule eine spannende Lesung, „Heitere Momente der deutschen Literaturgeschichte“ mit Herrn Sivulka (Sport- und Deutschlehrer), Elisa G. und Anna K. und Musikern der Lise-Meitner-Schule statt.

Unter ihnen auch zwei Lehrer: Herr Schencke (Musik- und Deutschlehrer), der Herr Sivulkas Lesungen auch an anderen Orten, wie z.B. im Rathaus Stuhr, in Bremen, Syke uvm. mit Klavier und Cello begleitet und Frau Ehrichs (Musiklehrerin), die dieses Mal nicht nur die aufgeregten Klavier- und Geige spielenden Schülerinnen beruhigt und bescheid sagt, wann sie auf die Bühne müssen, sondern auch selbst Cello spielt. Sie und Herr Schencke sind allgemein für die Musik zuständig: Herr Sivulka, der seine Texte vor allem mit Büchern als Quelle schreibt, sagt ihnen die Textstellen, die mit Musik unterbrochen werden sollen und sie schauen dann, welcher Musikstil und welche Komponisten am besten passen. Diesmal sind es eigentlich nur lustige und schnelle Stücke. Die Musik soll schließlich zur Lesung passen und die wird, wie der Name schon sagt sehr lustig! Auch wenn man das von dem „langweiligen“ Leben der „alten“ Dichter vielleicht nicht erwartet…

19 Uhr: Die Aula unserer Schule ist „rappel voll“ und das nicht nur von Erwachsenen, im Gegenteil! Als das Licht ausgeht, verstummen alle und nur noch einzelne Scheinwerfer beleuchten die drei Zehntklässlerinnen, welche heute die Einleitung übernehmen. Während Herr Sivulka schließlich beginnt und die Stimmung bei den Zuschauern gespannt und erwartungsvoll ist, herrscht unter den Musikern große Aufregung. Nun wechselt das Vortragen von Juraj Sivulka und seinen zwei Kolleginnen und die Musik ab. Die drei Rezitatoren tragen Gedichte vor, erzählen über Leben, Missgeschicke und dumme Streitereien der Dichter und spielen manchmal sogar kleine Dialoge nach. Das Publikum kann sich nicht nur super in die Texte hineinversetzen, sondern es bleibt auch unterhaltsam und spannend, das finden sogar die jüngeren Zuhörer.

Später gibt es dann eine Pause. In der Cafeteria werden Getränke verkauft und Herr Sivulka lässt die Zuschauer mit den Worten „In der Cafeteria git es Wasser und Sekt, ich denk mal Wasser für die Erwachsenen und Sekt für die Kinder oder keine Ahnung…“ in die Pause. Dann geht es weiter. Wieder lauschen die Zuhörer leise den Texten und der Musik. Am Ende ruft Juraj Sivulka seine „Mitarbeiter“ auf die Bühne, wo sich alle verbeugen. Aber den wichtigsten vergisst er natürlich mal wieder: sich selbst!

 

Nach dem Auftritt durfte ich die "Stars" des Abends dann noch einmal selbst befragen:

 

Herr Sivulka

Maria F: Das wie vielte Mal veranstalten sie so eine Lesung jetzt schon in dieser Schule?

Herr Sivulka: Zum vierten Mal.

Maria F: Wo bekommen sie die Texte und Informationen her?

Herr Sivulka: Überwiegend aus Büchern und CD´s.

Maria F: Wie lange dauert es die ganzen Texte zu schreiben bzw. rauszusuchen und sie dann auch noch auswendig zu lernen?

Herr Sivulka: Also die Vorbereitung für die Premiere dauert etwa 200- 300 Stunden.

 

Herr Schencke

Maria F: Wie sind Sie und Herr Sivulka auf die Idee gekommen diese Lesungen mit Musikbegleitung zu machen?

Herr Schencke: Herr Sivulka macht diese Lesungen schon länger und hatte immer schon die Idee das mit Musikbegleitung zu machen.

Maria F: Macht Herr Sivulka das mit dem Texte schreiben ganz alleine?

Herr Schencke: Ja, das macht er ganz alleine. Er sagt uns dann die Stellen und den Rest mit der Musik entscheiden Frau Ehrichs und ich ganz alleine.

 

Frau Ehrichs

Maria F: Wofür sind Sie bei Vorbereitung und Lesung selbst zuständig?

Frau Ehrichs: Ich schaue welche Musik wohin passt.

Und Herr Sivulka besteht scherzhaft auf die Ergänzung: Und für eine gute Figur!

 

Elisa G. und Anna K.

Maria F: Das wievielte Mal tragt ihr mit Herrn Sivulka schon vor?

Elisa und Anna: Das vierte Mal.

Maria F. Ist es schwierig für euch, neben der Schule alles auswendig zu lernen?

Elisa und Anna: Nö.

 

Aber noch ein Team spielt eine Rolle, ohne das die Lesungen in der LMS aufgeschmissen wären: Die Technik-AG. Gekonnt verfolgt der Scheinwerfer Herrn Sivulka beim gehen und urplötzlich taucht Elisa aus der Dunkelheit auf. Ohne die Mikrofone wäre in der prall gefüllten Halle wohl kaum etwas zu hören und irgendjemand muss ja die Notenständer unauffällig von der Bühne verschwinden lassen. Und wer sorgt dafür, dass die Mikrofone auch immer am richtigen Platz sind? Aber leider fällt auch das Aufräumen auf die fünf fleißigen Jungs der AG.

Schließlich ist die Lesung zu Ende und vor Allem die Mitwirkenden fahren todmüde nach Hause. Den Zuschauern hat die Lesung wie immer super gefallen!