Ich kam mit dem Wüstenwind

Von Merla H. - In ihrem Buch erzählt Michaela DePrince und ihre Mutter Elaine DePrince von Michaelas Geschichte. „Ich kam mit dem Wüstenwind“ ist 2014 im Verlag CBJ erschienen und wird ab 13 Jahren empfohlen.

 

Michaela ist unter dem Namen Mabinti Bangura in Sierra Leone geboren, zu der Zeit herrschte dort ein Bürgerkrieg. Ihre Eltern starben, als sie vier Jahre alt war. Sie wurde in ein Waisenhaus gebracht, wo sie den Beschluss fasste, irgendwann Tänzerin zu werden. Sie und ein anderes Mädchen, das auch Mabinti hieß, wurden von Elaine DePrince adoptiert und Michaela und Mia genannt. Die beiden sind zu ihrer Adoptiv-Familie nach Amerika gezogen, wo sie viel Rassismus erlebt haben. 2010 hat sie bei der Dokumentation „First Position“ mitgewirkt und hat mehrmals den YAPG gewonnen. In dem Buch erzählt Michaela von ihrer Zeit in Afrika, von der Flucht und davon, wie sie es geschafft hat, Tänzerin zu werden.

 

MEINE MEINUNG:

Das Buch ist sehr interessant und gut zu lesen. Es geht zwar viel um Ballett, kann aber auch für Leute, die nicht tanzen, spannend sein, da Themen wie z.B. Rassismus behandelt werden. Die Erfahrungen, die sie beschrieben hat, haben mich teilweise richtig wütend gemacht. Aber „Ich kam mit dem Wüstenwind“ ist trotzdem mein absolutes Lieblingsbuch und ich kann es dir auf jeden Fall empfehlen.