Wer hat das weihnachtlichste Klassenzimmer?

Ein Wettkampf zwischen drei Lehrern und ihren Klassen ist zur Weihnachtszeit entstanden. Hierbei geht es um das schönste weihnachtliche Klassenzimmer.

Foto: lou
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Von Fynn K. (Dezember 2017) - Bei diesem Wettkampf machen Herr Willemer (R8c), Herr Noack (R9b) und Frau Eiskamp (R7b) mit.

Die Klassen und ihre Lehrer haben drei Wochen lang Zeit, ihren Klassenraum zu dekorieren und zu schmücken. Es darf alles geschmückt werden, aber es muss noch alles ihm Rahmen der Schulordnug bleiben.

Alle drei Lehrer und ihre Klassen haben verschiedene Taktiken: Herr Noacks Klasse hat seit Beginn die Führung übernommen. Die Klasse hat einen Weihnachtsbaum und Tischgestecke an Gruppentischen und will die Führung natürlich auch behalten. Herr Willemers Klasse hat erst spät angefangen zu schmücken, da sie vermeiden wollen, dass Ideen übernommen werden. Frau Eiskamps Klasse liegt Herrn Noacks Klasse dicht auf. Diese haben noch ein "Ass im Ärmel", den sie in der letzten Woche vor der Bewertung ausspielen werden.

Am vorletzten Tag gehen Herr Sadowski und Frau Kröger durch die Klassen und sehen sich die geschmückten Klassenräume an. Es zählt nur die Kreativität der Klassen, wie sie ihren Klassenraum gestalten. Der Tag der Beurteilung ist am Dienstag, den 19.12. nach der 6. Stunde. Der 1. Platz bekommt Ruhm, Ehre und von dem 2. und 3. Platz jeweils einen Kuchen. Der 2. Platz muss nur einen Kuchen für den 1. Platz backen und bekommt nichts. Der 3. Platz muss einen Kuchen für den 1. Platz backen und auf dem großen Schulhof am letzten Schultag vor den Ferien 20 Minuten Weihnachtslieder singen. Wir wünschen allen Klassen viel Glück!


Neu an unserer Schule: Frau Niemann

Die Referendarin Frau Niemann ist schon seit dem Sommer an unserer Schule. Und viele Schüler wissen noch nicht viel über sie. Daher haben wir sie für euch ein wenig ausgefragt.

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Von Jolina V. (November 2017) - Imke Niemann ist 25 Jahre alt. Sie unterrichtet die Fächer Religion und Wirtschaft, weil ihr die Fächer damals als Schülerin schon gut gefielen und sie findet, dass man mit diesen Fächern auch Vieles für außerschulische Aktivitäten lernt. Sie hat sich für den Job „Lehrer“ entschieden, weil es ihr Spaß macht und ihr die Arbeit mit Jugendlichen und Kindern gefällt. Damals, als sie Kind war, ging sie in Hannover zur Schule. Früher dachte sie auch, dass sie das Lehrerdarsein besser kann, weil sie den damaligen Unterricht unter Anderem langweilig fand.

An der LMS gefällt ihr, dass Lehrer, als auch Schüler sehr nett sind. Was ihr nicht gefällt ist, dass man sich in der Schule leicht verlaufen kann. Am Anfang war es auch ziemlich ungewohnt, zum ersten Mal vor einer Klasse zu stehen, da sie vorher die Schülerin sein durfte und sich die Perspektive jetzt geändert hat und sie die Lehrerin ist. Leider passieren am Anfang auch mal nicht so schöne Dinge. Sie hat z.B. mal ein Film für die Stunde vorbereitet, aber dann ging das Aktiveboard nicht. Wenn man dann nichts anderes vorbereitet hat, wird es schwierig, sich etwas aus dem Ärmel zu ziehen. Natürlich passieren aber auch lustige Dinge. Bei Fr. Niemann ist in einer ihrer Stunden ein Schüler vom Stuhl gefallen und die ganze Klasse hat gelacht, da musste sie auch lachen.

Auf unsere Frage, was eine Referendarin eigentlich ist, hat sie es für uns schülergerecht wie folgt erklärt. Als erstes macht man sein Abitur und danach studiert man 5 Jahre. Wenn das alles geschafft ist, müssen 1,5 Jahre sozusagen auf Probezeit in einer Schule bestanden werden. In dieser Zeit wird der Unterricht ab und zu von Prüfern besucht und geschaut, wie der Referendar als Lehrer arbeitet. Wenn man die Probezeit geschafft hat, ist man quasi ein richtiger Lehrer.

Wir haben Fr. Niemann als eine sehr nette und offene Lehrerin kennengelernt und freuen uns, dass sie an unsere Schule ist. Für die Referendariatszeit wünschen wir ihr ganz viel Spaß und Glück!


Wahlpflichtfächer an der Lise Meitner Schule

Egal in welchem Schulzweig: Viele Wahlpflichtfächer sind immer spannend und lustig, zudem wird ordentlich gelernt.

Foto: lou
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Von Melina R. (Oktober 2017) - Wir haben an unserer Schule verschiedene Angebote an Fremdsprachen. Sowohl im Unterricht, als auch im Ganztagsbereich, gibt es ein paar Sprachen, die euren Wortschatz erweitern können.

Wenn du den Gymnasialzweig besuchst, so musst du eine neue Sprache ab der 6. Klasse mit Französisch oder Latein dazulernen. Ihr dürft frei wählen, welches Fach ihr nehmen wollt. Dann werdet ihr in zwei Gruppen eingeteilt: die Franzosen und die Lateiner. In der 7. Klasse haben die Franzosen dann eine mündliche Sprechprüfung, die eine Klassenarbeit ersetzt. Diese haben die Lateiner nicht. Ab der 8. Klasse könnt ihr noch die Fremdsprache Spanisch dazu wählen.

Bist du auf dem Realschulzweig, so hast du eine größere Auswahl, allerdings nicht nur in sprachlichen Fächern. Neben deinem regulären Fach Englisch musst du zwischen Französisch, Darstellendes Spiel oder Naturwissenschaften wählen. Ihr werdet dann mit allen anderen Realschulklassen eures Jahrgangs gemischt. Ab der 8. Klasse könnt ihr noch Hauswirtschaft und Politik dazu wählen. Im Hauptschulzweig lernt ihr ab Klasse 5 die Sprache Englisch. Auch ihr könnt ab der 8. Klasse Hauswirtschaft und Politik dazu wählen.

Alle Klassen egal ob Gymnasium, Real- oder Hauptschulzweig behalten ihre erste Fremdsprache Englisch bis zum Abschluss dabei.


Lise Meitner - Wer war das eigentlich?

Der Name Lise Meitner ist jedem Schüler bekannt. Trotz Infotafeln haben wir nochmal das Wichtigste für euch zusammengefasst.

Von Jolina V. (September 2017) - Geboren wurde Elise Meitner am 7. November 1878 in Wien. Sie starb am 27. Oktober 1968 in Cambridge (Vereinigtes Königreich). Also wurde sie 90 Jahre alt. Sie war eine Österreichische Kernphysikerin, die z.B. im Februar 1939 mit ihrem Neffen Otto Frisch die Physikalische Kernspaltung schriftlich festhielt.

Außerdem erhielt sie ganze 21 wissenschaftliche Ehrungen auf Grund ihres Lebens und Werkes. Lise Meitner bekam z.B. 1947 von der Stadt Wien den Ehrenpreis für die Wissenschaft. Zudem war sie die erste Frau der naturwissenschaftlichen Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Ganze 48 Mal wurde sie für den Nobelpreis nominiert, ging dennoch leer aus. Weil sie Jüdin war, entzog man ihr 1937 die Lehrbefugnis und 1938 musste sie nach Schweden fliehen wo sie weiter forschte.

Lise Meitner war also eine sehr intelligente Frau, die viel erreicht hat. Wir können uns glücklich schätzen, dass unsere Schule so heißt, wie die bekannte Kernphysikerin aus Österreich. Unsere Schule bekam am 03.05.2005 wegen der Schwerpunktinhalte und einem öffentlichen Bürgerbeteiligungsverfahren den Namen Lise-Meitner-Schule.


Der Spendenlauf 2017

Ein warmer Tag und trotzdem haben die Schüler alles gegeben und sind fleißig ihre Runden gelaufen.

Foto: lou
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Von Ipek S. (Juni 2017) - Der Spendenlauf war für die 5-7 Klassen der Lise-Meinter Schule. Die Strecke war 700m lang und für jede Runde konnten Familienmitglieder, Firmen oder Freunde eine bestimmte Anzahl von Geld spenden oder sie machten einen Pauschalbetrag. Das bedeutet, egal wie viele Runden die Schüler gelaufen sind, die Geldanzahl bleibt immer gleich.

Der Spendenlauf begann in der 1. Stunde und endete in der 5. Stunde. Es gab jeweils zwei Gruppen, die in zwei Blocks gestartet haben. Die erste Gruppe lief 20 Minuten und danach lief die zweite Gruppe die gleiche Zeit. Das ging abwechselnd so weiter bis alle 4 Blocks gelaufen wurden. Zwischendurch konnte man Kuchen von der Cafeteria essen, sich an dem Obststand bedienen oder einfach ein Glas Wasser trinken.


Ideen für den Wandertag

Viele Schüler kennen das: „Was machen wir am Wandertag?“ Wir haben Schüler gefragt, worauf sie Lust hätten. Vielleicht könnt ihr ja den ein oder anderen Vorschlag als Idee in die Klasse einbringen. Vergesst aber nicht, dass mit dem Klassenlehrer abzusprechen!

Von Ipek S. (Mai 2017) - Beliebt ist oft das Schwimmen, so gut wie jeder liebt schwimmen! Ihr könnt z.B. in die „Grafttherme“, die in Delmenhorst ist oder nach „Lamsted“(Achtung Freibad!) Vielleicht wollt ihr ja lieber in den Kletterwald, in „Lesum“ oder in „Verden“, natürlich nur, wenn ihr keine Höhenangst habt! Kanufahren auf der Hunte bei „Yeti“ oder „Fips“ klingt auch nicht schlecht. Hoffen wir, dass niemand ins Wasser fällt;) Oder hättet ihr lieber Lust auf Schlittschuhlaufen? Dann könnt ihr ja ins „Paradice“. Passt aber auf euren Hintern auf, Eis kann schon wehtun!!! Doch wenn ihr euch lieber draußen bewegt, könnte Geocaching euchgefallen, das ist ein Spiel, wo man im freiem Gelände versteckte Behälter mithilfe von GPS gesucht und anschließend am selben Ort wieder versteckt werden. Einen Seite findet ihr z.B. auf: „stadtrally.de“ oder auf „Geocaching.de“. Lustig ist auch das Jumphaus in Hamburg sowie der Hamburger Dangeon. Wetten, ihr erschreckt euch! Die Fahrt dauert zwar etwas länger, aber das ist es auf jeden Fall wert! Den ganzen Tag hüpfen, geht es besser? Lasertag, in der Area46, in Bremen, macht auch richtig Spaß (Vergesst nicht eure Klassenkasse aufzubessern, da es sehr teuer ist!) Wenn ihr lieber los düsen wollt, könnt ihr Go-Kart fahren, dass macht jedem! Falls ihr mal Schauspieler werden wollt, könnt ihr ja auch ins Theater gehen und Tipps und Tricks holen, am Goetheplatz zum Beispiel. Oder vielleicht in ein Museum, ins Universum oder ins Klimahaus zum Beispiel, lernen kann ja auch Spaß machen!


Raucher an unserer Schule?

Rauchen? Für viele an unserer Schule undenklich. Andererseits ist es für viele schon total normal, einmal rauszugehen und eine zu rauchen. Wir haben rauchende Schüler dieser Schule gefragt, wieso sie eigentlich rauchen.

Foto: lou
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Von Shana F. und Maria F. (Mai 2017) - Rauchen ist laut dem Jugendschutzgesetz ab 18 Jahren erlaubt. Wenn man minderjährig ist, ist das Rauchen generell verboten. Auch in der Öffentlichkeit, wenn die Eltern dabei sind. Es kann bis zu 1500 Euro Strafe kosten oder zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr führen. Auch wenn einem/r Minderjährigem/n eine Zigarette in die Hand gedrückt wird zum Halten z.B. von den Eltern, kann das bis zu 1000 Euro Bußgeld kosten. Zuhause in den eigenen vier Wänden ist Rauchen nur mit Verantwortung der Eltern erlaubt.

Es gibt viele Gründe nicht zu rauchen: Wegen der Gesundheit, des Aussehens, des Umfelds (Stinken), der Abhängigkeit und weil es einfach viel zu teuer ist. Aber wieso rauchen dann trotzdem noch so viele? Von unserer Schule haben wir sechs Raucher zwischen 14 und 16 Jahren interviewt.

Angefangen haben die sechs Raucher, darunter fünf Mädchen und ein Junge, im Alter von 7 bis 14 Jahren. Die Gründe, weshalb sie angefangen haben, sind verschieden: Durch Eltern als Vorbilder, Freunde, Stress, als Beruhigung oder weil es einfach Spaß macht. Dass es schädlich ist, wissen alle. Leider ist es eine Sucht, die nach einer gewissen Zeit Normalität wird. Auch die Bilder die neuerdings auf Tabakwaren abgebildet sind, schrecken Raucher nicht ab. Rauchen tun die sechs Befragten nur nach und vor der Schule. Zwischen 2 und 20 Zigaretten werden pro Tag geraucht. Die Eltern wissen bei allen Bescheid. Die Zigaretten bekommen die Jugendlichen zum einen von ihren Eltern oder aus einem Laden in Bremen, der auch an Minderjährige verkauft.

Ihr wisst bestimmt alle, dass Rauchen nicht gut ist. Also wenn ihr nicht raucht fangt nicht an, auch wenn alle von euren Freunde gerade rauchen - seid stark und sagt einfach NEIN.


Der neue H-Trakt

Seit einigen Monaten gibt es einen neuen Trakt an unserer Schule. Dieser befindet sich über der Sporthalle. Wir wollten wissen, wie die neuen Räumlichkeiten bisher bei Schülern und Lehrern ankommen und haben nachgeforscht.

Klassenraum H 1.3 - Foto: lou
Klassenraum H 1.3 - Foto: lou

Von Jakob R. (April 2017) - Im H-Trakt gibt es vier verschiedene Räume: drei Klassenräume und einen Förderraum. Baugrund des Traktes war der Mangel an Klassenräumen aufgrund der steigenden Schülerzahlen. Durch diese Räume wurde die Wanderklasse abgeschafft. In die Räume passen ca. 25 Schüler. Die Räume haben ein neues Design, mit Whiteboards und großen Fenstern. Außerdem sind auf dem Flur moderne Sofas vorhanden. In dem Raum H 1.1 von Herrn Rust befindet sich die Klasse R 9c. In dem Raum H 1.2 von Frau Pletsch wird die Klasse G 10b unterrichtet. Und die R 5b ist in H 1.3 platziert.

Das moderne Design gefällt auch Frau Szech der Klasse R 5b. Allerdings riecht es morgens noch sehr stark neuartig und die Schüler beschweren sich über den Geruch. Dies wird aber sicherlich nicht von Dauer sein. Sonst gefällt es den Schülern, besonders die Technik und der einladene Flur. Der Ausblick auf die Straße ist zwar schön, die vorbeifahrenden Autos allerdings ebenso im Blickfeld mancher Schüler. Dass man Geräusche aus der Sporthalle hört, steht nicht zu befürchten. Durch die großen Fenster blendet zwar oftmals die Sonne, aber es gibt hierfür natürlich Rollos. Die Räume sind generell sehr ruhig, auch wenn Schüler auf den Gängen sind.


Ein Schüler-Lehrer Alltag im Vergleich

Wolltest du nicht schon immer einmal wissen, was der Unterschied zwischen einem Schüler- und Lehreralltag ist? Mit Hilfe einiger Lehrer und ein paar Schülern haben wir einen Vergleich aufgestellt.

Jonas R. und Herr Jahnke - Foto: lou
Jonas R. und Herr Jahnke - Foto: lou

Von Aylin H. , Esma O. und Theresa M. (April 2017) - Morgens, wenn es um das Aufstehen geht, gibt es kaum Unterschiede zwischen Lehrern und Schülern. Es kommt nur darauf an, ob man eben ein Frühaufsteher oder ein Morgenmuffel ist. Während die meisten Lehrer sich morgens einfach nur fertig machen und frühstücken, sind unter den Schülern doch noch einige, die schnell noch ihre Hausaufgaben machen. Zudem fährt die Vielzahl der Lehrer mit dem Auto zur Schule, derweil kommt der Großteil der Schüler mit Bus, Fahrrad oder geht sogar zu Fuß. Kurz vor Unterrichtsbeginn in der Schule angekommen, müssen dann diejenigen noch schnell gestresst Hausaufgaben abschreiben, die es zu Hause nicht geschafft haben. Die anderen beobachten langsam wach werdend das Geschehen oder quatschen mit ihren Freunden. Auf der anderen Seite ist es nicht anders. Die einen Lehrer kopieren noch hastig die letzten Arbeitszettel, während die anderen entspannt im Lehrerzimmer sitzen, Kaffee trinken oder mit dem Sitznachbarn plaudern. In den Pausen dann das gleiche Spielchen: Die letzten vergesslichen Schüler schreiben die Hausaufgaben ab und parallel wird im Lehrerzimmer erneut hastig kopiert bis der Gong ertönt. Der Großteil der Schüler allerdings schnappt frische Luft, so wie auch die Aufsichtslehrer. Es wird gegessen, geplaudert und während im Lehrerzimmer das Thema "Unterricht" an erster Stelle steht, sind Schüler viel lieber damit beschäftigt, über vieles außerhalb des Unterrichts zu plaudern. Nach einem langen Schultag ist es das Erste, was Schüler und Lehrer tun, erst einmal zu entspannen und Nachrichten/E-Mails zu checken. Danach geht die Arbeit auch schon weiter. Schüler machen ihre Hausaufgaben und lernen, während Lehrer den nächsten Unterricht vorbereiten oder korrigieren.

Alles in allem unterscheidet sich der Schulalltag von Schülern und Lehrern gar nicht so stark, wie man eigentlich meinen würde. Schüler und Lehrer sind sich also ähnlicher als man denkt - na wer hätte das gedacht?!


Smartphones an der LMS

Es ist immer wieder ein alltägliches Thema: Das Nutzen der Smartphones in der Schule! Wir haben beim Schulleiter nachgefragt, wie es zu diesem Verbot kam.

Foto: lou
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Von Sebastian H. (April 2017) - Zu Beginn unseres Gesprächs wollten wir natürlich sofort wissen, warum Schüler in der Schulzeit das Smartphone nicht benutzen dürfen. Herr Böckmann ist an diese Schule gekommen, da gab es das Verbot schon und es war fest in der Schulordnung verankert. Denn dort steht, dass "die Benutzung von Handys, MP3-Playern und ähnlichen elektronischen Geräten während des Schulbetriebs auf dem gesamten Schulgelände nicht gestattet sind. Geräte und Zubehör sind während der Schulzeit nicht sichtbar aufzubewahren." An solche festgesetzten Regeln muss sich selbst der Schulleiter halten. Auf unseren Vorschlag, sogenannte "Smartphone-Ecken" zumindest für den älteren Jahrgang einzurichten, entgegnete er mit Ablehnung. "Wenn, dann sollte es grundsätzlich für jeden erlaubt sein", so der Schulleiter. Allerdings kann er solche Entscheidungen nicht alleine treffen. Auf Nachfrage bei Herrn Heering, der schon etwas länger an der LMS tätig ist, erfuhren wir: "Das Verbot gibt es seit dem Hype mit den MP3-Playern. Aber 2008 wurden die Handys mit Internetzugang erst zum Verbot hinzugefügt." Festgelegt wurde das Verbot durch den Beschluss der Gesamtkonferenz. Das bedeutet, dass die Lehrerschaft, die Schulleitung sowie die Elternvertreter sich dafür entschieden haben. Im Vordergrund stand das Argument, dass Schüler sich auf das Lernen konzentrieren sollen und schon außerhalb der Schule viel Zeit in die kleinen Bildschirme investieren.

Trotz des Verbots findet das Smartphone doch Zugang in der LMS. Zum Einen benutzen es Lehrer für den Unterricht und manchmal dürfen dann doch die ein oder anderen Schüler an die Geräte. Und geschieht dies nicht im Einverständnis der Lehrkraft, so ist es wahrscheinlich jedem Schüler schonmal gelungen das Smartphone heimlich rauszuholen. Herr Böckmann kommentierte diesen Hinweis mit: "Auch im Unterricht sollen die Schüler so oder so nicht an ihre Smartphones gehen, denn es ist ja schließlich ein Verbot." Herr Böckmann hat auch schon Stunden von Lehrern der LMS gesehen, wo das Smartphone für verschiedene Dinge benutzt wurde, aber dies geht natürlich dann nur mit Absprache. Man darf also das Smartphone mit Einverständnis des Lehrers benutzen, aber nur wenn es mit dem Unterricht zu tun hat. Oft ist der Neid der Schüler auf die Lehrer dann groß und finden es nicht gerecht, dass die Lehrer das elektronische Gerät auch außerhalb des Unterrichts benutzen dürfen. "Ja Lehrer dürfen es benutzen. Es gibt im Lehrerzimmer auch WLAN. Aber Lehrer dürfen es im Unterricht natürlich auch nicht für private Dinge nutzen. Denn Dienst ist Dienst und das ist auch für Schüler so." Zur Benutzung von Smartphones an anderen Schulen wollte der Schulleiter sich nicht weiter äußern: "Dazu kann ich nichts sagen. Es ist an jeder Schule anders und jede macht es so wie sie es für richtig hält." Auf unseren Hinweis, dass Smartwatches im Kommen sind, war sich auch der Schulleiter leicht unschlüssig: "Smartwatches haben ja eine ähnliche Funktion wie beim Handy. Aber eigentlich ist es eine Uhr. Es ist eine "Lücke" und bisher kann sie benutzt werden.“

Zu guter Letzt wollten wir wissen, ob es möglich ist, dass das Verbot irgendwann aufgehoben wird. Daraufhin schmunzelte Herr Böckmann: "Wir werden sehen."