Zu viel Plastik in unserer Cafeteria?

Kritische Gedanken zum Verkauf in der Pause...

Von Merla H. (Februar 2020) - Plastik wird aus Erdöl hergestellt, was schädlich für die Umwelt ist, da bei der Verarbeitung giftige Gase entstehen. Außerdem zersetzt sich Plastik sehr langsam. Daher ist es ein aktuelles Thema und immer mehr Menschen appellieren daran, den Plastikverbrauch einzuschränken.

 

In unserer Schul-Cafeteria werden Süßigkeiten, Brötchen und Getränke verkauft -  vieles davon in Plastik verpackt. Einige Süßigkeiten sind sogar doppelt verpackt, wie zum Beispiel „Flick´n´lic“, "Kinder Bueno", "Maoam", "Fritt", "Gletschereisbonbons" und "Mentos". Der Kakao wird in Milchpackungen mit Plastikstrohhalmen verkauft. Wären da nicht Glasflaschen die bessere Alternative? Schüler lernen im Unterricht Vieles über den Klimawandel und wie jeder einen kleinen Teil für ein umweltfreundliches Miteinander beitragen kann. Dann sollte aber auch der Lebensraum "Schule" vorbildlich handeln.

In der Cafeteria werden neben den Plastikwaren auch Äpfel und Brötchen ohne Verpackung verkauft. Könnte man nicht da ansetzen und auch auf die Lebensmittel verzichten, die in Plastik verpackt sind?


Statt Unterricht gegen den Klimawandel demonstrieren?

In diesem Artikel könnt ihr euch darüber informieren, was der Klimawandel eigentlich bedeutet und welche Folgen er mit sich zieht. Außerdem erfahrt ihr etwas über die 16-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg. Auch was ihr selbst gegen den Klimawandel machen könnt, erfahrt ihr in Form von zehn Tipps, die wir für euch zusammengestellt haben.

Foto: www.merkur.de/politik/greta-thunberg
Foto: www.merkur.de/politik/greta-thunberg

Paula B. (März 2019) - Unsere Erde ist stark gefährdet und erwärmt sich von Zeit zu Zeit immer schneller. Das liegt am Klimawandel. Schuld daran ist der von den Menschen verstärkte „Treibhauseffekt“. Täglich werden immense Mengen an Erdöl, Kohle und Gas verbrannt, da unser Lebensstandard sehr viel Energie benötigt. Es wird zu viel Auto gefahren, Lebensmittel werden verschwendet und Waren werden von weit weg angeschifft, um von uns konsumiert zu werden. Ein weiteres Problem ist es, dass viele Dinge weggeworfen werden, obwohl sie noch zu gebrauchen sind und außerdem auch viele Dinge gekauft werden, die man genauso gut selber machen könnte.

So kann es einfach nicht weitergehen! Die Generationen vor uns haben dafür gesorgt, dass eine solche Situation entsteht und das war schon lange vorrauszusehen, aber niemand tut wirklich etwas für eine Veränderung. Jetzt müssen wir uns jedoch für unsere Zukunft und die unserer Kinder und Enkel einsetzen.

Das dachte sich auch die 16-jährige Greta Thunberg aus Stockholm in Schweden. Sie schwänzt jeden Freitag die Schule, geht streiken und stellt sich vor den Reichstag in Stockholm. Zuerst war sie alleine, aber nach und nach fand sie immer mehr Anhänger in vielen Ländern der Welt. Bis Anfang Dezember 2018 hatten sich schon 20.000 Schüler weltweit an ihren Freitagsdemos angeschlossen. Die Zahlen steigen jedoch von Woche zu Woche an. Mittlerweile durfte sie schon auf mehreren großen Veranstaltungen mitwirken und ihre Meinung äußern. „Man ist nie zu klein dafür, einen Unterschied zu machen“, sagt Greta, „es ist mein Protest dagegen, dass kein Politiker die Klimafrage so ernst nimmt, wie sie genommen werden muss.“ (Zitat aus https://utopia.de/greta-thunberg-zitate-128025/)

 

Was haltet ihr davon? Findet ihr es in Ordnung, freitags statt in die Schule zu gehen, zu streiken, um die Aufmerksamkeit der Politiker zu wecken und sich für die Zukunft unserer Generation in Sachen Klimawandel einzusetzen? Oder ist die Schulpflicht doch wichtiger? Wenn demonstrieren, wie häufig? Nehmt gerne an unserer Umfrage teil und teilt uns eure Meinung mit:

https://doodle.com/poll/qfeh2nkrqea3wbdw

 

Was können wir als Einzelperson dafür tun, dass der Klimawandel nicht so schnell vorranschreitet?

Ich habe hier mal 10 Tipps für euch zusammengefasst…

 

1. Weniger verschwenden

Viele Lebensmittel werden weggeworfen, obwohl man sie eigentlich noch essen kann. Mindesthaltbarkeitsdatum überschreiten heißt nicht gleich, dass man es nicht mehr essen kann.

2. Produkte gemeinsam und mehrfach benutzen

Viele Produkte wie z.B. technische Geräte kann man sich mit Nachbarn, Familienmitgliedern oder Bekannten teilen. Außerdem kann man diese auch schon im Vorfeld gebraucht einkaufen.

3. Regionale Produkte kaufen

Viele Produkte wie z.B. Obstsorten werden von weit her angeliefert, oft per LKW oder Flugzeug und das kostet CO2. Es gibt viele leckere Obstsorten aus unserer Region. Achte mal darauf, wenn du das nächste Mal einkaufen gehst!

4. Öffentliche Verkehrsmittel nutzen

Du kannst statt mit dem Auto zu fahren, auch mal auf die Bahn oder den Bus umsteigen, denn das kostet weniger CO2. Auch Fahrgemeinschaften sollten öfter genutzt werden. Kurze Wege sind natürlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erledigen.

5. Auf Ökostrom umstellen

Ökostrom ist viel besser für die Umwelt und verbraucht weniger CO2. Ihr könnt ja mal mit euren Eltern darüber sprechen, welchen Strom ihr in eurem Haus oder eurer Wohnung habt.

6. LED–Lampen benutzen

Normale Glühbirnen kann man ganz einfach durch LED-Glühbirnen austauschen und schon habt ihr wieder etwas gegen den Klimawandel getan.

7. Weniger Fleisch essen

Die Produktion von Fleisch und Milch haben einen großen Einfluss auf unseren Planeten. In Zukunft könnt ihr versuchen, weniger davon zu euch zu nehmen.

8. Mehr selber machen

Ihr sucht ein Geburtstagsgeschenk für eure Eltern? Kein Problem, ihr braucht gar nicht erst etwas kaufen zu gehen, denn selbstgemachte und persönliche Karten und Geschenke gehen meistens super einfach, sehen toll aus und freuen den Beschenkten umso mehr.

9. Den Kühlschrank nicht zu kalt stellen

Oft ist es gar nicht nötig, den Kühlschrank auf die höchste Temperaturstufe zu stellen. Die Lebensmittel sind selbst bei einer etwas niedrigeren Gradzahl noch gut gekühlt. Jedes Grad Celsuis kostet Energie und schadet dem Klima.

10. Andere animieren

Natürlich bringt das Ganze noch mehr, wenn ihr eure Freunde und Bekannte dazu animiert, mitzuhelfen, dem Klimawandel entgegen gehen.


Chaostag - oder besser: Aktionstag 2018

Enttäuscht müssen die Schüler mit ansehen, wie der Chaostag mehr und mehr abgeschafft wird. Vor allem die 10. Klassen finden dies nicht gerade schön...

Von Maria F. (Oktober 2018) - Seit dem letzten Chaostag am 19. Juni 2018, heißt dieser nicht einmal mehr Chaostag, sondern ‚Aktionstag‘ und durfte nur in den ersten beiden Stunden stattfinden – also dann wohl eher ‚Aktionsstunden‘, denn Herr Böckmann, unser Schulleiter, will kein Chaos!

Die Einschränkungen sollen aufrgund zu vieler betrunken zur Schule gekommener Schüler in vergangenen Jahren, am diesjährigen Chaostag eingeführt worden sein. Das da handlungsbedarf besteht, ist natürlich verständlich. Doch ist es wirklich fair, auf diese Weise auch den anderen Schülern, die sich vernünftig verhalten, den Chaostag wegzunehmen? Davon überzeugt scheinen nicht viele und fair findet das kaum jemand. Die Abschlussklassen protestierten mit einer Zeichnung von Herrn Böckmann, daneben die Aufschrift: „Er hat den Chaostag verböckt!“ Chaostag war hier durchgestrichen und durch ‚Aktionstag‘ ersetzt worden (siehe Bild). Sind die von der Schulleitung ergriffenen Maßnahmen, wie Verbote und die Kürzung der Aktion an sich wirklich die einzige Lösung?

 

Trotz des Unmuts hatten die meisten Schüler auch dieses Jahr wieder ihren Spaß, auch wenn die unteren Klassen dieses Mal nicht auf Abschlussschüler hoffen konnten, die ihnen während des Unterrichts Bonbons in den Klassenraum werfen... Und auch wenn ein bisschen "Chaos" in Form von Müll und Musik herrschte, hinterher sah die Schule wieder tip top aus, denn die 10ten sorgten dafür, dass alles wieder aufgeräumt wurde.

 

Wollen wir uns unseren Chaostag wirklich wegnehmen lassen? Oder wird auch einmal das Augenmerk auf die positiven Aspekte gelegt?


Mottowoche an der LMS - Eine Bilderreihe

(Juni 2018) Montag: Jahrzenhte / Dienstag: Serien- und Kindheitshelden / Mittwoch: Doppelgänger / Donnerstag: Senioren / Freitag: Asi (Fotos: lou)


Einen vermüllten Schulhof - Wer will das schon?!

Der Müll muss beseitigt werden. Da die Hausmeister schon genug zu tun haben, übernehmen Schüler diese Aufgabe. Denn leider produzieren nicht die Hausmeister den Müll, sondern die Schüler selbst. Also sollten diese auch die Verantwortung für ein sauberes Schulgelände übernehmen.

Foto: lou
Foto: lou

Von Maurice G.E. (März 2018) - Jede Klasse hat 1-2 Mal im Jahr eine schulwoche lang "Mülldienst". Manche Schüler machen diesen aber leider nicht gewissenhaft. Der Gedanke ist, dass die Schulhöfe dadurch sauberer werden, aber da die Wenigsten Lust dazu haben, wird die Aufgabe nicht ernst genommen. Häufig werden dann Aufgaben, wie die oberen Innenflure genommen, da dort nicht so viel rumliegt. Außerdem ist man der Einzige, der oben sein darf, ohne dass man von den Lehrern runter geschickt wird. Es werden zudem kleine Gruppen für z.B. den kleinen und den großen Schulhof gebildet.

Aber leider wird, wie erwähnt, der "Job" nicht ernst genommen und die Schüler gehen quasi nur mit den Müllzangen spazieren. Da stellt sich die Frage, warum die Motivation fehlt - denn schließlich wollen doch alle einen sauberen Lernort haben.

Die Schulhöfe und die Flure sind nicht die einzigen Orte, die verschmutzt werden. Beispielsweise werden die Toiletten nur ungerne benutzt und waren zeitweise aufgrund der Beschmutzungen und Beschädigungen sogar gesperrt. Wenn sich alle gegenseitig zu Ordnung rufen würden und mitanpacken, dann ist auch das Schulleben in dieser Hinsicht viel angenehmer. Traut euch! Steht für eine saubere Schule!


Raucher an unserer Schule?

Rauchen? Für viele an unserer Schule undenklich. Andererseits ist es für einige auch schon total normal, einmal rauszugehen und eine zu rauchen. Wir haben rauchende Schüler dieser Schule gefragt, wieso sie eigentlich rauchen.

Foto: lou
Foto: lou

Von Shana F. und Maria F. (Mai 2017) - Rauchen ist laut dem Jugendschutzgesetz ab 18 Jahren erlaubt. Wenn man minderjährig ist, ist das Rauchen generell verboten. Auch in der Öffentlichkeit, wenn die Eltern dabei sind. Es kann bis zu 1500 Euro Strafe kosten oder zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr führen. Auch wenn einem/r Minderjährigem/n eine Zigarette in die Hand gedrückt wird zum Halten z.B. von den Eltern, kann das bis zu 1000 Euro Bußgeld kosten. Zuhause in den eigenen vier Wänden ist Rauchen nur mit Verantwortung der Eltern erlaubt. Es gibt viele Gründe nicht zu rauchen: Wegen der Gesundheit, des Aussehens, des Umfelds (Stinken), der Abhängigkeit und weil es einfach viel zu teuer ist. Aber wieso rauchen dann trotzdem noch so viele? Von unserer Schule haben wir sechs Raucher zwischen 14 und 16 Jahren interviewt.

Angefangen haben die sechs Raucher, darunter fünf Mädchen und ein Junge, im Alter von 7 bis 14 Jahren. Die Gründe, weshalb sie angefangen haben, sind verschieden: Durch Eltern als Vorbilder, Freunde, Stress, als Beruhigung oder weil es einfach Spaß macht. Dass es schädlich ist, wissen alle. Leider ist es eine Sucht, die nach einer gewissen Zeit Normalität wird. Auch die Bilder die neuerdings auf Tabakwaren abgebildet sind, schrecken Raucher nicht ab. Rauchen tun die sechs Befragten nur nach und vor der Schule. Zwischen 2 und 20 Zigaretten werden pro Tag geraucht. Die Eltern wissen bei allen Bescheid. Die Zigaretten bekommen die Jugendlichen zum einen von ihren Eltern oder aus einem Laden in Bremen, der auch an Minderjährige verkauft.

Ihr wisst bestimmt alle, dass Rauchen nicht gut ist. Also wenn ihr nicht raucht fangt nicht an, auch wenn alle von euren Freunde gerade rauchen - seid stark und sagt einfach NEIN.


Besuch aus Australien

Vielleicht hat es der ein oder andere von euch bemerkt: Ende April waren 9 Schülerinnen und Schüler aus Australien bei uns an der LMS zu Gast. Allerdings waren sie nicht im Rahmen eines "normalen" Schüleraustausches, sondern als eine Station von mehreren auf ihrer Europa-Reise. Aber wie kommen die Australier darauf, bei uns in Moordeich, in der Gemeinde Stuhr, einen Stopp einzulegen?

Von Aylin H. und Theresa M. (April 2017) - Da es sich nicht um einen organisierten Schüleraustausch, sondern eher um „eine Schule auf Reisen“, wie Herr Marohn es treffend formulierte, handelt, haben die Lehrer in Australien Partnerschulen in Europa gesucht, die während der Reise als Anlaufstation dienen können. Hierfür hat sich seinerzeit auch die LMS angeboten und dient nun als Gastschule in Norddeutschland. Alle zwei Jahre kommen nun kleine Reisegruppen aus Australien auf ihrer Tour auch in Moordeich vorbei. Vor zwei Jahren zum ersten Mal – damals ca. 15 Teilnehmer. Während ihres Aufenthaltes hier bei uns nehmen sie auch am Unterricht teil und können dann etwas über ihr Heimatland erzählen. Dieses Wissen wird anschließend ebenfalls in dem sehr beliebten Quiz auf der Abschlussfeier abgefragt. Herr Marohn hebt hervor, dass die Freundschaften die aus diesem Aufeinandertreffen entstehen, den Schülern der LMS eine gute Basis für z.B. ein Auslandsjahr nach der 10. Klasse in Australien bieten. Wenn man dies über eine Organisation macht, kostet das sehr viel Geld. Mit der Möglichkeit die neuen australischen Freunde als Anlaufstelle zu nutzen, lässt sich dies finanziell sehr viel besser gestalten. Für diejenigen, die daran Interesse haben, ist das natürlich ausgesprochen interessant.

Wir haben die Chance genutzt, auf der Abschlussfeier am 1. Mai im No Moor mit ein paar Australiern zu sprechen, um euch auch etwas über deren Eindrücke und Erlebnisse berichten zu können. Insgesamt hat ihnen gut gefallen, dass die Leute hier sehr nett und offen sind, was sie dazu bewegt gerne nochmal wiederkommen zu wollen. Die spontansten Antworten, auf die Frage, was ihnen hier am besten gefällt, war „das Essen“ und „dass alles günstiger als in Australien ist“. Beeindruckend fanden sie auch den Schnee an einer anderen Station ihrer Reise und vor allem das „Gefühl von Kälte“. Viele lustige Begebenheiten ihrer Reise bleiben ihnen sicher noch lange in Erinnerung, wie z.B. als Lauren in einen See gefallen ist oder Erin, die fast vom Auto überfahren wurde, da sie beim Überqueren der Straße wegen des Rechtsverkehrs zur falschen Seite schaute.

Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen unserer Schule und der in Australien? Die Aussage eines australischen Schülers, dass ihre Schule langweilig ist, wurde von der Lehrerin augenzwinkernd mit der Bemerkung, dass er wohl eher nach Hause reisen müsste, quittiert. Im Gegensatz zu unserer Schule gibt es in Australien Schuluniformen, von denen manche mehr oder eben weniger begeistert sind. Außerdem fängt die Schule dort morgens später an, geht dafür aber länger als bei uns.

Insgesamt hat man aber auf jeden Fall gemerkt, dass sich schon viele sehr gute Freundschaften ergeben haben und sie in kurzer Zeit viel zusammen erlebt haben.

Vielleicht nutzt ja einer der Stuhrer Schüler wie von Herrn Marohn beschrieben einmal die Gelegenheit für einen Gegenbesuch. Solche Erfahrungen sollte man nicht missen.

Australien trifft auf Stuhr: 1. Reihe Frau Allen, Lauren P., Mariska S., Lina N., Erin C. und Frau Pedler. 2. Reihe Annika S., Dara A., Tegan L., Sarah W., Annika M., Melina B., Xenia G., Jessica P.  und Frau Puchter. 3. Reihe Herr Roger Allen, Tim S., Aidan L., Sophier M., Loise S., Malte H., Jan H., Henry O. und Ida-Luisa T. - Foto: lou