
Von Amelie R. (Dezember 2025) - Das Wort Europa ist für viele Schülerinnen und Schüler nur ein abstrakter und distanzierter Begriff. Das Parlament und dessen Richtlinien wirken kompliziert und weit entfernt vom eigenen, alltäglichen Leben. Doch wenn man genauer hinsieht wird etwas klar: Europa sollte kein ferner Begriff sein, sondern ein Teil von uns. Ordentliche, politische Bildung wird benötigt, um ein Verständnis bei vor allem jungen Menschen zu erlangen, denn genau das führt zu Respekt in der Bevölkerung.
Die europäische Union steht vor vielen Krisen und Herausforderungen. Der Klimawandel ist ein großes Problem, welches unsere Lebensgrundlagen und unsere Gesellschaft verändert. Auch der digitale Wandel und neue Technologien haben Auswirkungen auf unseren Alltag, denn für die neuen Generationen stellen Dinge, wie Internet und der Umgang mit technischen Geräten kein großes Problem dar, auf ältere Menschen trifft dies nicht zu. Politische Konflikte stellen ebenfalls Frieden und Zusammenhalt in Europa infrage. Vor allem junge Menschen werden die langfristigen Folgen von politischen Entscheidungen tragen müssen, obwohl sie teilweise noch nicht mal das Recht zum Wählen haben und somit nicht ihre Meinung zu Themen äußern können. Deshalb ist es nicht nur ein Recht, sondern auch eine Verantwortung, sich einbringen und die eigene Stimme nutzen zu dürfen. Das Wählen ist nur ein Aspekt, der zum Thema Demokratie gehört. Alle vier Jahre einmalig ohne Kontext und Kommentar abzustimmen, sollte nicht der einzige Weg zu politischer Beteiligung sein. Ebenfalls gehören Meinungsvielfalt, kritisches Denken und z. B. der Beitritt in eine Organisation oder Institution dazu. Junge Generationen bringen neue Perspektiven und Denkweisen mit. Auch unangenehme Fragen führen zur Weiterbildung und Erweiterung des politischen Interesse. Bereits bestehende Strukturen werden hinterfragt und werten eventuell veraltete Gesetze auf. Auch wenn dies anfänglich angsteinflößend sein kann ist es genau das, was Europa braucht, um sich positiv weiterzuentwickeln. Wenn Jugendliche und junge Erwachsene mehr Möglichkeiten bekommen, um sich engagieren zu können stärken sie die Demokratie von Deutschland und Europa. Politische Diskussionen, kreative Projekte und Initiativen sind Wege und Optionen, um dieses Ziel zu erreichen. Der Journalismus sollte jungen Stimmen mehr Fläche bieten und soziale Projekte würden die Gemeinschaft stärken. Dadurch wird auch der gesellschaftliche Zusammenhalt gefördert.
Genau das braucht Europa, um sich weiterzuentwickeln. Wenn Jugendliche sich engagieren – sei es durch politische Diskussionen, kreative Projekte, journalistische Beiträge oder soziale Initiativen – stärken sie die Demokratie und fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Vorstellung, dass eigene Ideen Veränderungen anstoßen, scheint surreal für viele, doch kann Wirklichkeit werden. Europa ist ein gemeinsames Projekt, welches gemeinsam gestaltet werden sollte und was von Vielfalt lebt. Egal, welchen kulturellen Hintergrund man mitbringt oder welche Erfahrungen man teilt, genau das macht unser Europa stark.
Europa ist nicht frei von Fehlern und in der Vergangenheit gab es guten Grund zur Äußerung von Kritik an Entscheidungsprozessen, Fairness zwischen Mitgliedsländern und der Inklusion junger Menschen. Aber hier ist kein Ende zu sehen, sondern eine Chance zur Besserung. Am besten lernt man aus Fehlern, das können wir jetzt beweisen. Ein Aufruf zur eigenen Bildung und dessen gut formulierte Äußerung trägt schlussendlich zu einem gerechteren Europa bei und hilft uns in Aspekten der Nachhaltigkeit und Zukunftsvision.

Von Mattis K. (Januar 2025) - Von knapp 6,2 Millionen Menschen in Deutschland haben bei der letzten Wahl sehr viele die AfD gewählt - Tendenz steigend. Es gibt leider viele Gründe, warum die AfD immer mehr Aufmerksamkeit bekommt. Ein Großteil der Wähler:innen hört man immer wieder sagen, dass sie sich von den anderen Parteien nicht mehr repräsentiert fühlen und sie sich nicht identifizieren können. Doch ist das ein Grund, die AFD zu wählen? Wollen wir wirklich diese Alternative? Oder sollte das mit unserer Vergangenheit überhaupt eine Alternative sein?
Vor allem die jungen Menschen haben die AfD gewählt, vielleicht weil die Jugend sich viel an den Medien orientiert. Das Links – Rechts Spektrum, so wie es früher war, wird von den jüngeren Leuten auch nicht mehr so wahrgenommen. Die AFD ist ebenso sehr stark auf Plattformen wie TikTok, X etc. aktiv und präsent. Dies beeinflusst zunehmend die jüngere Generation.
Seit der Wiedervereinigung herrscht eine Unzufriedenheit besonders in den östlichen Bundesländern. Die Wahlergebnisse aus den letzten Jahren wurden als Protestwahlen oder als Denkzettel an die aktuellen Politiker:innen bezeichnet. In Thüringen ist die AfD die stärkste Partei mit 45% Stimmen. Und auch der Unterschied zwischen den Wahlergebnissen der CDU und der AfD in Sachsen liegen nur ganze 8% auseinander.
Ich finde, dass auch wir jungen Menschen uns mehr mit der Wahl und den Inhalten auseinander setzen müssen und nicht immer alles gleich glauben sollten. Seit kritisch, denkt erstmal nach und lasst Hass nicht an euch rankommen.

Von N.P.M und Mattis K. (Januar 2025) - Neben Trumps Wahlsieg wurde am Abend des 6.11.2024 die Entlassung von unserem ehemaligen Finanzminister und Anführer der FDP (Freie Demokratische Partei) Christian Lindner öffentlich gemacht. Man hat allerdings schon Monate davor gemerkt, dass die Ampel nicht mehr gut als Team funktioniert. Nur wenige Stunden nach dem Geschehen drang dann ein 18-seitiges Papier von Lindner über Forderungen und seine grundsätzliche Meinung über die deutsche Wirtschaft an die Öffentlichkeit.
Lindner meint, Deutschland würde die Wirtschaft verlangsamen, indem Unternehmen die ganze Bürokratie, die vorliegt, aufschieben.
Wir haben euch hier einmal die interessantesten Forderungen aufgelistet:
- Sofortiges Moratorium zum Stopp aller neuen Regelungen
- Erleichterung von den Nachweis- und Berichtspflichtlinien des ,,Green Deal
- Signifikanter Einstieg in die Abschaffung des Solidarritätszuschlags und Senkunk der Körperschaftsteuer
- Innovationssprünge und mehr Dynamik insbesondere durch mehr Wagniskapital und Spitzenforschung
Allgemein kann man sagen, dass die Regierung gerade komplett verrückt spielt, zudem müsste man extrem viele Koalitionen machen, damit eine Partei mehr als 50% bekommt. Dazu kommt noch, dass die AfD durch solche Vorfälle wie jüngstens in Aschaffenburg immer mehr Stimmen bekommt. Allerdings glauben wir an die Menschheit und die Menschlichkeit - also immer positiv bleiben!

Lorenzo C. (Februar 2022) - Seit dem 24.11.21 gibt es den neuen Koalitionsvertrag der Ampelkoalition (SPD, Grüne, FDP) „Mehr Fortschritt wagen“, welcher 177 Seiten lang ist und zudem steht seit dem 8.11.21 fest: Olaf Scholz, ehemaliger Finanzminister der SPD, ist der neue Bundeskanzler! Auch neue Minister:innen gib es, wie z.B. Gesundheits-, Finanz- oder Bildungsminister:innen.
Aber zuerst einmal die Frage: Was steht denn überhaupt im Koalitionsvertrag? Hier ein paar Vorhaben des Vertrags zusammengefasst:
Die Ampel möchte mehr in Klimaschutz investieren, sodass das 1,5°C Ziel erreicht werden kann. Das Schienennetz soll erweitert werden und es soll nicht mehr so viel in Straßen investiert werden, sondern mehr in die Deutsche Bahn. Sie wollen auf die Ernährung der Kinder achten, z.B. werden in Zukunft bei Werbespots, zwischen Sendungen für unter 14-jährige, keine mit hohen Zucker-, Fett- und Salzgehalt an Kinder gerichtete Lebensmittel mehr gezeigt. Cannabis soll für Erwachsene legalisiert, das Wahlalter auf 16 gesenkt und der Mindestlohn auf 12€ erhöht werden. Das Abtreibungsgesetz (Paragraph 291a, Strafgesetzbuch), sowie das Transsexuellengesetz soll abgeschafft werden.

Von Lorenzo C. (Oktober 2021) - Die Bundestagswahl und auch verschiedene Kommunalwahlen fanden dieses Jahr am 26. September statt. Aktuell, seit der letzten Bundestagswahl 2017, sitzen im Bundestag die Linke, B90/Die Grünen, SPD, CDU/CSU, FDP und die AfD. Doch man hat noch eine viel größere Auswahl, denn dieses Jahr traten beispielsweise 47 Parteien an, darunter die Partei, Piraten und noch viele weitere. Doch was war dieses Jahr anders?
Dieses Jahr stellte die CDU Angela Merkel nicht als Kanzlerkandidatin auf, sondern Armin Laschet. Doch bei der Bundestagswahl wählen wir eigentlich nicht den Kanzler oder die Kanzlerin, sondern die Parteien. Die SPD hat die Wahl dieses Jahr mit 25,7% gewonnen. Doch freuen kann sich der Vorsitzende der Partei SPD Olaf Scholz noch nicht, denn den/die Kanzler*in wählt der Bundestag. Vor diesem Prozess müssen sich Parteien erst mal zusammenschließen. Die Grünen und die FDP führen momentan Vorsondierungsgespräche. Somit müssen sie sich nicht an andere Parteien anpassen, sondern die beiden großen Parteien müssen sich an sie anpassen. Aus diesen taktischen Spielchen könnte sich eine GroKo bilden. Doch Olaf Scholz hat in den Triellen immer wieder betont, dass er keine Koalition mit der Union eingehen will.
Stand 6. Oktober: Die Grüne hat der FDP vorgeschlagen, „vertiefte Gespräche“ mit der SPD zu führen. Vielleicht entsteht daraus nun eine Ampelkoalition. Jedoch müssen sich die drei erst einmal einigen. Die CDU möchte trotz schlechtestem Ergebnis seit der Gründung noch regieren und eine Jamaika Koalition bilden. Jedoch scheint derzeit keiner Interesse außer die FDP daran zu haben. Die FDP führt ja aber nun Sondierungsgespräche mit der SPD. Wir bleiben also gespannt, wann und wie die Politik sich einigt und wer dann letztendlich das Kanzleramt übernimmt.

Von Lorenzo C. (September 2020) - Bereits Anfang August gab es schon eine Demo, die allerdings abgebrochen wurde, weil die Demonstranten keine Masken und keinen Abstand gehalten haben. Die Demo wurde aber erlaubt, genauso wie die am 29. August, da das Grundgesetz nicht außer Kraft gezogen werden kann. Es gibt nämlich die Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit. Senator Geisel war allerdings dagegen. Er meint, dass die Hauptstadt Deutschlands (Berlin) nicht als Bühne von Rechtsextremisten, Reichsbürgern und Corona-Leugnern sein soll. Außerdem gibt es aber auch das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Die Demo wurde von der Polizei aufgelöst, sie haben wieder nichts eingehalten, obwohl sie der Polizei versprochen haben, dass sie die Regeln einhalten würden.
KOMMENTAR VON LORENZO C.: Ich würde die Demo von Anfang an absagen, weil die Leute sich schon Anfang August nicht an die Regeln gehalten haben.